Hallo,Hier haben wir für Eure Gruppe die wichtigsten Punkte der Gastkritik stichwortartig als Fragen zusammengefasst.
Wir fanden die Diskussion spannend und denken, dass noch einmal wichtige Anhaltspunkte zur Weiterentwicklung des Projektes gegeben wurden, die Ihr beherzigen solltet. Positiv angemerkt wurden bei allen Projekten das Nebeneinander von bildhafter und modellhafter Darstellung, durch das euer Entwurfsprozess gut ablesbar wird. Das würden wir auch nächstes Semester gerne mit Euch weiter entwickeln. Was bei vielen Gruppen noch problematisch ist, ist die Beschreibung des Projektes in Zeichnungen.
Die positive Kritik am Entwurf solltet ihr aufnehmen und weiterentwickeln. Eure Präsentation war gut strukturiert. Offene Fragen waren die Sichtbarkeit von der Straße, und wie der Weg inszeniert wird.
Zum Weiterdenken: -Was bietet Ihr der Öffentlichkeit an? -Wie ist das Verhältnis von "Schutz" zu "Öffentlichkeit"? -Welche Art von Beziehung entsteht zwischen Publikum und Akteuren? -Was ist eine kleine, was ist eine große Barriere? -Welche Raumkategorien habt ihr? Bühne Auditorium Backstage etc. -Wie offen kann eine Bühne sein? -Wie kann man das Konzept des "Nebels" umsetzen? - Was bedeutet Open Source in Eurem Entwurf? Wie seht ihr Eure Rolle als Architekten?
Referenzen zum Anschauen: Blur Building, Diller Scofidio
" Der Mensch soll lernen, nur die Ochsen büffeln. Der Kopf ist nicht das einzige Körperteil. Man muss nämlich auch springen, turnen, tanzen und singen können, sonst ist man, mit seinem Wasserkopf voller Wissen, ein Krüppel und nichts weiter!" (Erich Kästner)
Erich Kästner greift mit seinem Zitat voraus, was immer mehr an Relevanz im Bildungskonzept der deutschen Schulen gewinnt. Der Schüler soll mit allen Sinnen lernen, er soll gebildet, nicht nur mit bloßem Wissen erdrückt werden. Der Grund dafür ist, dass Schulen, vorallem in sozial schwachen Gebieten wie Gropiusstadt, immer öfter den Platz als "Haupterzieher" einnehmen, da diese Aufgabe nicht immer vom Elternhaus geleistet werden kann. In Gropiusstadt, gerade an der Liebig-Oberschule, versucht man für die Jugendlichen ein breiteres Spektrum an Aktivitäten zu entwickeln. Werkunterricht als Pflichtfach, Theater und Schülerzeitung als AG werden bereits angeboten. Denn "es darf nicht immer nur Augenmerk auf die sozialen Missstände und negativen Seiten der Kinder gelegt werden. Viel mehr müssen ihre Qualitäten, Begabungen und Stärken hervorgehoben und gefördert werden!" (Thomas, Sozialhelfer Liebig-Oberschule) Leider sind gerade die räumlichen Gegebenheiten ein eingrenzender Zustand. Die triste Aufeinanderstapelung programmatisch vorgegebener Nötigkeiten schließt jegliche Art von freier Gestaltung und Erlebbarkeit aus. Nun ist es die Aufgabe ein Umfeld zu schaffen, welches die Basis für eine Veränderung und Auflösung dieser alten Konventionen schafft: ein vertrauter, privater Raum indem es den Schülern möglich ist sich zu entfalten. Wir erschaffen eine Landschaft, die von ihnen eingenommen werden kann und lockern gleichzeitig die Grenzen zur Ausenwelt auf. Es entsteht eine Plattform als Verbindung beider Welten auf vertrautem Territorium der Schüler, wo sie sch darstellen und präsentiernen können. Aus dem unbelebten Schulhof wächst eine begehbare Landschaft, die sich im Inneren zu einem Theatersaal und Werkstätten entfaltet. Mehrere transparente Flächen stechen aus der Oberfläche wie Perlen heraus, so entsteht ein ständiger Kontakt zwischen Außen und Innen.
GRUPPE
ANNA KNÜPFER TATJANA PATZSCHKE GRETA TRUETKEN DANIELA SARNOWSKI
Hallo,Hier haben wir für Eure Gruppe die wichtigsten Punkte der Gastkritik stichwortartig als Fragen zusammengefasst.
AntwortenLöschenWir fanden die Diskussion spannend und denken, dass noch einmal wichtige Anhaltspunkte zur Weiterentwicklung des Projektes gegeben wurden, die Ihr beherzigen solltet.
Positiv angemerkt wurden bei allen Projekten das Nebeneinander von bildhafter und modellhafter Darstellung, durch das euer Entwurfsprozess gut ablesbar wird. Das würden wir auch nächstes Semester gerne mit Euch weiter entwickeln. Was bei vielen Gruppen noch problematisch ist, ist die Beschreibung des Projektes in Zeichnungen.
Die positive Kritik am Entwurf solltet ihr aufnehmen und weiterentwickeln. Eure Präsentation war gut strukturiert. Offene Fragen waren die Sichtbarkeit von der Straße, und wie der Weg inszeniert wird.
Zum Weiterdenken:
-Was bietet Ihr der Öffentlichkeit an?
-Wie ist das Verhältnis von "Schutz" zu "Öffentlichkeit"?
-Welche Art von Beziehung entsteht zwischen Publikum und Akteuren?
-Was ist eine kleine, was ist eine große Barriere?
-Welche Raumkategorien habt ihr? Bühne Auditorium Backstage etc.
-Wie offen kann eine Bühne sein?
-Wie kann man das Konzept des "Nebels" umsetzen?
- Was bedeutet Open Source in Eurem Entwurf? Wie seht ihr Eure Rolle als Architekten?
Referenzen zum Anschauen:
Blur Building, Diller Scofidio